Herzlich Willkommen bei den Freien Demokraten in Neukölln

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Freien Demokraten in Neukölln interessieren!

Seit September 2016 ist unser Bezirksverband mit einem Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus und zwei Bezirksverordneten in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung vertreten. Marcus Jensen ist unser Kandidat für den Deutschen Bundestag.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die FDP Neukölln, unsere politischen Inhalte, unsere Mandatsträger und unseren Bundestagskandidaten näher vorstellen.

Bundestagswahl 2017

Marcus Jensen

Marcus Jensen

Direktkandidat im Wahlkreis 82
Listenplatz 7 der Landesliste Berlin


Herr Jensen, was macht Neukölln für Sie besonders?
Neukölln erfährt schon seit einiger Zeit einen enormen Zuzug von Kreativen aus dem Bundesgebiet und dem Ausland. Hier entstehen neue Netzwerke der kreativen Wirtschaft, die Neukölln in ein anderes Licht rücken. Dies ist als Chance zu begreifen, ohne die Wurzeln von Neukölln zu vergessen. Weg vom „Schmuddel-Image“ hin zu einem selbstbewussten und modernen Kiez, in dem wir friedlich und wertschätzend leben können. Wir müssen uns vor Augen halten: Veränderungen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert. Wir müssen sie als Chance sehen und mit den Grundfesten unserer Kultur vereinen.

Was möchten Sie für Neukölln im Bundestag bewegen?
Ich möchte Neukölln bei diesem Veränderungsprozess positiv unterstützen und Dinge, die aus dem Ruder laufen, in die richtige Richtung bewegen. Jede/r, die/der hier wohnt, soll sich zu jeder Tageszeit auf der Straße sicher fühlen. Wir müssen hierbei die Polizei unterstützen, die darüber wacht, dass Recht und Ordnung eingehalten wird. Wegen Versäumnissen, die der Gesetzgeber zu verantworten hat, dürfen wir die Polizei nicht immer zu Buhmännern machen. Ich möchte mich auch darum kümmern, dass Neukölln ein sauberer Stadtteil wird. Weiter müssen wir bezahlbaren Wohnraum, respektive eine signifikante Steigerung von Wohnraum auf Angebotsseite schaffen, um wieder auf ein normales Preisniveau zu kommen. Hier haben wir in der Vergangenheit viele Vorschläge unterbreitet. Das einseitige „Herumdoktern“ an den Symptomen hat nicht viel gebracht. Weiter müssen wir die Wirtschaft sowie den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Breitband-Internetzugang zur Verfügung stellen. Mein Wunsch ist es, das die Menschen stolz auf ihren Kiez sind, dass man nicht wegschaut, sondern gemeinsam aktiv an den Missständen arbeitet. Wir wollen ein Vorbild für andere Städte und Stadtteile sein und von außen positiv wahrgenommen zu werden. Die Menschen, die hier leben, sollen mit Stolz behaupten können: Hier ist was entstanden, da habe ich meinen Teil dazu beigetragen, wir haben die Chance genutzt, durch Toleranz miteinander Neukölln ein Stück besser zu machen.

Sie rufen Ihre Mitbürger*innen dazu auf, sich mehr zu engagieren. Wie könnte dieses Engagement aussehen?
Es gibt viele Möglichkeiten, wie dies aussehen kann: Ich lade alle dazu ein, nicht wegzuschauen, sondern in einen Dialog mit mir zu treten. Jeder sollte wissen, dass er sich in Vereinigungen und politischen Parteien, die zu unseren demokratischen Grundwerten stehen, aktiv engagieren kann. Die Politik-Ignoranz ist der leichteste Weg, Verantwortung abzugeben. Aber dann darf man sich auch nicht beschweren. Wenn wir die besten Menschen für die Politik wollen, müssen wir eine breite Basis dafür schaffen und uns aktiv beteiligen. Dann verstehen die Menschen auch, dass sie etwas bewegen können. Schließlich könnten 28 % der Nichtwähler in unserem Land eine der stärksten Parteien bilden.

Was ist das drängendste Problem in Ihrem Wahlkreis? 

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Es gibt Dinge, die sofort angegangen werden müssen, und es gibt Dinge, die Zeit brauchen. Wir müssen vielmehr verstehen, dass es nicht die eine Lösung zur Verbesserung gibt, sondern dass es oft eine „Werkzeugkiste“ aus vielen Maßnahmen ist, die sich miteinander verstärken und dann kurz- mittel- und langfristig zum vorgegebenen Ziel führen. Zu oft wurde in den letzten Jahren von der Politik der Staat verwaltet und nicht neu gestaltet und man hat sich zu wenig an die Ursachen der Probleme getraut.

Was sind Ihre Lieblingsorte im Bezirk?
Neukölln ist pulsierend und facettenreich. Der bürgerliche Süden und der sich wandelnde Norden schaffen ein unterschiedliches, aber interessantes Klima im Bezirk. Für mich ist Neukölln das „kleine Berlin“, hier spiegelt sich innerhalb des Bezirkes ab, was sonst in der ganzen Stadt zu sehen ist. Im Norden ist es ganz klar der Richardplatz und der Körnerpark, im Süden das Schloss Britz und die Rudower Höhe. Nur einige  Beispiele, die aber viel über Neukölln aussagen. Diese, aber auch viele weitere Orte, machen deutlich, dass Neukölln in vielen Bereichen – ob im Süden oder im Norden – ein lebenswerter- und liebenswerter Bezirk unserer Hauptstadt Berlin ist.

Dieses Interview ist am 23. August 2017 im Tagesspiegel-„Leute“-Newsletter erschienen.

Weitere Informationen zur Bundestagswahl 2017 und den Wahlkreiskandidaten finden Sie beim FDP Landesverband Berlin und beim FDP Bundesverband.

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