Verkehr

Karl-Marx-StraßeAlle anderen Parteien in Neukölln außer der FDP betätigen sich als Verkehrsbehinderer statt als Mobilitätsförderer. Durch immer mehr Verbote, Umbauten und Verengungen im öffentlichen Straßenland soll der Verkehrsinfarkt forciert werden. Für uns ist Mobilität ein Bürgerrecht und daher allen zu ermöglichen, unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel.

  • Für die FDP kommt Parkraumbewirtschaftung weder in der Neuköllner Innenstadt noch im übrigen Bezirk in Betracht, da sie den Handel massiv beeinträchtigt.
  • Wir werden überflüssige Halte- und Parkverbote abschaffen.
  • Öffentliche Verwaltungsgebäude sollen für die Bürger – und nicht nur für die Mitarbeiter – genügend Parkplätze bereithalten.
  • Wir wollen, dass alle Hauptstraßen mit Tempo 50 befahren werden können. Ferner werden wir überprüfen, aus welchen Gründen Tempo-30-Zonen eingerichtet wurden und ob diese Gründe weiterhin fortbestehen. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir dafür sorgen, dass die betroffenen Straßen künftig wieder mit Tempo 50 befahren werden dürfen.
  • Wir setzen uns dafür ein, die U-Bahnlinie 7 von Rudow über Schönefeld zum Flughafen BER zu verlängern, damit die Neuköllnerinnen und Neuköllner direkt zum Flughafen kommen können und die Gewerbegebiete und Arbeitsplätze im Süden Berlins schnell und bequem erreicht werden können.
  • Wir werden das Angebot an sicheren Fahrradwegen ausbauen und Kreuzungen fahrradsicher ausgestalten. Die Nutzung sicherer Fahrradwege soll verpflichtend werden.
  • Fußgänger werden wir gleichermaßen vor Autos und Fahrrädern besser schützen, unter anderem durch verbesserte Verkehrsanlagen.

Was muss, das geht auch – Neukölln braucht Tegel

Wir sind davon überzeugt, dass Berlin aus vielen guten Gründen mindestens zwei Flughäfen braucht – der Senat ist da offenbar etwas langsamer als die Berliner. In einer repräsentativen Umfrage ist eine sehr große Mehrheit der Berliner für eine Offenhaltung.

Zugegeben: als Neuköllner hat man es zum BER nicht weit, dennoch braucht Neukölln Tegel. Die neugebaute Autobahn bringt gerade den Süden Neuköllns schnell in die Innenstadt und wieder nach Hause. Mit dem BER als einzigem Flughafen heißt es dann für die Neuköllner „nach Hause stehen“, wenn sich der Verkehr zum Flughafen staut. Die Folge sind Umfahrungen mitten durch den Bezirk und damit verbunden Abgase und Lärm.

Wir sind davon überzeugt, dass eine Fortführung des innerstädtischen Flughafens Tegel auch nach Inbetriebnahme des BER ermöglicht werden sollte. Diese Entscheidung darf aber nicht durch Gerichte oder den Regierenden Bürgermeister getroffen, sondern muss vom Volk und durch das von ihm gewählte Parlament bestimmt werden.

Aus diesem Grund haben wir ein Volksbegehren auf den Weg gebracht, um die Berliner Bürger darüber entscheiden zu lassen, ob sie Tegel als Verkehrsflughafen dauerhaft erhalten wollen.